Unser Garten im Juni / Juli 2018

Hallochen, es ist Zeit für ein Update! In letzter Zeit habe ich mich mit meinen Fotos mehr auf Instagram getummelt oder bei Facebook. Aber ihr sollt hier ja auch mal schauen dürfen.

Samstag, 07. Juli 2018

Es ist jeden Morgen eine Freude, in die Küche zu kommen und in den (Winter-)Garten zu schauen - egal ob sonniges oder trübes Wetter ist:

Blick aus unserer Küche in den Wintergarten und auf das Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Blick aus unserer Küche in den Wintergarten und auf das Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Ich erschrecke mich immer ein bisschen, wenn ich das dicke Baby im Stuhl sitzen sehe - das ist mir wohl ein wenig zu realistisch geraten ;-) Es ist eine Stoffpuppe, die ich so groß gemacht habe, dass sie Babysachen tragen kann. Ich habe sie vor knapp 20 Jahren für Kind 4 genäht und heute spielt Miss Kleinkind damit.

Und hier der Blick vom neu angelegten Rasen zum Haus. Die Hochbeete benenne ich vom Haus aus gesehen, daher habe ich das nochmal drangeschrieben:

Blick vom Rasen zur Terrasse. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Am rechten Wintergartenrand, zum Gartenweg hin, wuchern in zwei Töpfen wunderschöne Dipladenien vor sich hin:

Meine Dipladenien. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Im rechten Hochbeet tummeln sich Kräuter. Aber auch ein wunderbares Farbfeuerwerk aus Cosmeen, Rittersporn und Gladiolen. Die Dahlien lassen sich noch ein wenig Zeit.

Farbfeuerwerk im rechten Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Das linke Hochbeet quillt über mit Riesensonnenblumen, Mais und Tomaten. Und mein ganzer Stolz: Die beiden Olivenbäumchen, die ich zum Geburtstag bekommen habe (oberes Foto ist vom 5. Juni, das darunter vom 9. Juli):

Meine Olivenbäumchen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Meine Olivenbäumchen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Blick vom Liegestuhl in den Berliner Himmel, vorbei am Olivenbaum:

Berliner Himmel mit Olivenbaum. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Die Sonnenblumen und der Mais sind längst größer als ich:

Meine riesigen Sonnenblumen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Meine riesigen Sonnenblumen. Foto: Petra A. Bauer 2018.

Ihr seht also - es hat sich einiges getan, und wir sind noch lange nicht fertig. Jedenfalls genießen wir das alles sehr :-)

Leider hatten wir auf der Terrasse auch schon einen ungebetenen Besucher.

Habt ihr in diesem Jahr auch schon größere oder kleinere Gartenprojekte umgesetzt?

Liebe Grüße

Petra

Aufräumungsarbeiten im Garten oder: Es kommt der Tag, da will die Säge sägen

Der Februar gibt wirklich alles, was die Sonne angeht. Das Wetter ist super, und der Preis dafür sind die ersten echten Minusgrade der Wintersaison 2017/18. Der Boden ist so hart gefroren, dass keinerlei Buddelarbeiten drin sind. Aber sägen kann man.

Mittwoch, 07. Februar 2018

Es kommt der Tag, da will die Säge sägen. Foto: Petra A. Bauer 2018

“Es kommt der Tag, da will die Säge sägen” ist ein Zitat aus dem Kultfilm “Jede Menge Kohle” und hat eigentlich nichts mit Gartenarbeit zu tun, aber ich fand es so schön passend. Zumal die Säge nämlich hätte schon lange sägen sollen, da der Birnbaum, den ich heute teilweise in Scheibchen geschnitten habe, schon eine ganze Weile quer im Garten liegt. So lange, dass ich nicht mal mehr weiß, bei welchem der letzten schweren Stürme er umgeworfen wurde.

Ich hatte ja schon öfter erwähnt, dass ich dem Garten aus diversen Gründen in den letzten Jahren fern geblieben bin, aber wo ein Teil jetzt so schön ist, möchte ich mich endlich durch den Dschungel kämpfen und alles wieder hübsch machen. Und ich will möglichst viel davon jetzt erledigen (auch wenn es bei -3°C ist), weil unser Garten ein Zeckenparadies ist und ich mich im Frühsommer kaum raus traue.

Ich muss mich immer von oben bis unten mit Zecken-Antibrumm einsprühen und mit Hosen in den Socken rumrennen. Und selbst das ist keine Garantie dafür, dass nicht doch so ein Blutsauger bei mir oder anderen Gartenbesuchern andockt. Weiß jemand von euch, wie man Zecken im Garten los wird? Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar!

Jedenfalls musste ich mir die Baum-Ecke vornehmen, um an das Geißblatt und die New Dawn zu kommen, die ursprünglich am Birnbaum rankten. Wir haben nämlich vor ein paar Tagen einen Rosenbogen aufgebaut, an dem die beiden Pflanzen künftig hochwachsen sollen:

Der neue Rosenbogen vor dem Hochbeet. Foto: Petra A. Bauer 2018

Und da der Boden betonhart gefroren ist, kann ich über Umpflanzen nicht mal nachdenken. Aber ich kann versuchen herauszufinden, von wo das Geißblatt eigentlich wächst, damit ich es ausbuddeln kann, wenn die Tage wieder wärmer werden. Dieses Jelängerjelieber macht seinem Zweitnamen nämlich alle Ehre. Die Ranken sind elend lang und überall verhakt: In der Eibe, die vor dem umgestürzten Baum steht, in den Forsythien am Zaun, in der Rose und irgendwie auch im Boden.

Also habe ich mal was weggeschnitten und angefangen den Baum zu zersägen, der auf allem drauf liegt. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich total auf Holzstapel stehe, und ich will die Gelegenheit ergreifen, selbst einen Feuerholzstapel zu errichten. Wobei das mit der Handsäge ein Weilchen dauern könnte :-D Aber ich habe Bewegung, also werde ich weitermachen. Außerdem genieße ich die Stille und das Vogelgezwitscher um mich herum, weil ich superselten die Gelegenheit habe, mal ganz alleine zu sein.

Das Vogelgezwitscher kommt übrigens von der neuen Futtersäule, die ich installiert habe, weil ich die Vögel jetzt rund ums Jahr füttern will, um zur Arterhaltung beizutragen. Ich wurde dazu von diesem Beitrag von Fiona angeregt: Warum es gut und richtig ist, Vögel ganzjährig zu füttern

Blaumeise an der Futtersäule. Foto: Petra A. Bauer 2018

Es kommen auch andere Vögel als Blaumeisen zu Besuch, z.B. Rotkehlchen und Kernbeißer, aber die konnte ich bisher noch nicht fotografieren. Außerdem liegt hier ein Vogelbestimmungsheftchen, weil ich erschreckend wenige einheimischen Singvogelarten aus dem Kopf bestimmen kann. Ich gedenke das zu ändern :-)

Ich habe auch noch ein Futterhäuschen mit Beleuchtung gekauft, aber da bin ich mir über den endgültigen Platz noch nicht sicher. Und auch das kann ich im gefrorenen Boden derzeit sowieso nicht verankern.

So, dann drückt mir mal die Daumen, dass mich am Baumstamm die Kräfte nicht verlassen (bisher habe ich nur die dicken Äste zersägt), damit der Baum bald nicht mehr im Garten herumliegen muss. Mir macht die Sägerei jedenfalls Spaß - das fühlt sich so ursprünglich an. Mit einer Motorsäge kann das ja jeder. Wobei ... sowas will ich gar nicht haben, seit ich von dem Unfall des Nachbarn meiner Freundin gehört habe. Ich hänge nämlich an meinem Leben.

In diesem Sinne - bis zum nächsten Mal und liebe Grüße von

Petra

Test-Aussaat anstelle von Keimprobe

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Ich bin nicht so der Fan von Keimproben auf Küchenkrepp. So genau weiß ich auch nicht, weshalb. Und da ich z.T. uraltes Saatgut besitze, habe ich eine Test-Aussaat gemacht und gleich mal für euch gefilmt:

Donnerstag, 25. Januar 2018


Ich würde mich übrigens sehr freuen wenn ihr dieses und andere Videos anschauen (oder wenigstens laufen lassen) würdet, denn YouTube hat sich in den Kopf gesetzt, kleinere Kanäle zu benachteiligen und bei weniger als 4.000 Stunden Anschau-Zeit aus dem Partnerprogramm zu schmeißen (das ohnehin nur Peanuts einbringt). Und das, wo ich gerade in diesem Jahr wieder viele Gartenvideos drehen wollte, weil doch so viel Neues bei uns im Garten passiert ...

Ein Grund für die Test-Aussaat war natürlich auch, dass ich das Gefühl haben wollte, endlich so etwas wie Gartenarbeit zu machen. Hier ist es relativ warm und die Garten- und Landschaftsbauer sind schwer am Ackern. Sie pflastern unsere Terrasse, den Weg mit Treppe und die Hochbeete sind auch zu erkennen (mehr dazu in einem späteren Beitrag). Ich kann es kaum erwarten endlich loszulegen.

Der Garten ist auch total zugewuchert (z.B. die Hecken zum Nachbargrundstück, die ja eigentlich auch hoch sein sollen, aber trotzdem dringend einen Rückschnitt brauchen). Ich würde am liebsten sofort mit der Heckenschere loshopsen, aber irgendwann MUSS ja so etwas wie Winter kommen. Schnee hatten wir noch keinen (überhaupt sehr wenig, seit wir vor drei Jahren den Schneeräumdienst engagiert haben ...) und ich erwarte den Frosteinbruch spätestens im Februar. Da wäre es dämlich, vorher die Hecken zu stutzen.

Der zweite Grund für die Aussaat war, dass ich unbedingt mein neues Aussaat-Equipment ausprobieren wollte. Ich habe mir nämlich Anzuchtplatten samt Untersetzer gekauft. Die Töpfchen sind extra tief, damit auch tief wurzelnde Pflänzchen sich dort wohl fühlen. Angegossen habe ich mit einer kleinen Gießkanne, die nur 2 Liter fasst und somit sehr handlich ist.

Und damit ich auch die Pflanztöpfe mit Gewächshauswanne ausprobieren konnte, habe ich heute noch rasch einen Topf Bio-Supermarkt-Petersilie geteilt, eingetopft und in den Wintergarten gestellt:

Geteilter Supermarkt-Petersilien-Topf.

Alle vier Teilstücke der Petersilie sind einzeln getopft.

Alle vier Teilstücke der Petersilie sind einzeln getopft.

Ich habe die Töpfe direkt im Wintergarten geparkt (dort waren heute 19°C). Im Hintergrund könnt ihr das in Arbeit befindliche Terrassenpflaster sehen. Erfahrungsgemäß sterben einige der Petersilienstängel erst einmal ab, bevor sich dann neue Triebe zeigen. Der Topf sah ohnehin schon ziemlich gerupft aus, weil meine Tochter ihn gekauft und ich ihn übersehen hatte. Wir werden sehen, was das gibt ;-)

Übrigens habe ich auch mal meine Gartenlink-Blogroll ausgemistet. Da waren ja doch einige tote Links drin. Ich überprüfe die jetzt immer mal wieder und schreibe das Datum der letzten Überprüfung daneben. Ich finde es ärgerlich, wenn Links ins Nichts führen und möchte euch das gerne ersparen. Wenn sich also deutlich ein Jahr oder länger nichts getan hat, dann sieht es schlecht aus für weitere Verlinkung, es sei denn, ich mag das Archiv. Aber dann schreibe ich das auch dazu. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß mit meiner Blogroll, weil sich einige Blogs auch sehr schön entwickelt und mich auf Ideen gebracht haben.

Schönen Abend, ihr Lieben!

Petra

10. Januar - Tag der Zimmerpflanze

Da ihr hier in meinem Blog mitlest, gehe ich davon aus, dass ihr Gartenfreunde auch Zimmerpflanzen besitzt. Und selbst, wenn ihr keine habt, ist der Ehrentag der Zimmerpflanze doch Anlass genug, um sich eine oder zwei der grünen Zimmerbewohner anzuschaffen, oder?

Mittwoch, 10. Januar 2018

Habt eure Pflanzen lieb! 10. Januar ist Ehrentag der Zimmerpflanze. Foto: Julia Bauer.

Ich habe diesen Tag jedenfalls dazu genutzt, unsere grüne Gefolgschaft zu vergrößern :-)

Der Houseplant Appreciation Day wurde vom Gardener’s Network in den USA eingeführt und wird weltweit begangen.

Der Sinn liegt darin, nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel den Fokus wieder auf die Zimmerpflanzen zu lenken, die in all dem Trubel möglicherweise ein bisschen untergegangen sind. Pflanzen sind Lebewesen und sie erfordern Aufmerksamkeit, ähnlich wie Haustiere. Auch wenn sie viel genügsamer sind. Aber vielleicht ruft der Ficus, der zuvor vom Weihnachtsbaum versteckt war, stumm nach Wasser. Und dann ist so ein Gedenktag eine ziemlich gute Idee.

Also schaut euch eure kleinen grünen Freunde heute mal genauer an. Ob sie gegossen werden müssen oder besprüht, ob sich Schädlinge daran niedergelassen haben (dann die betreffende Pflanze sofort isolieren!), oder ob sie vielleicht ein zusätzliches Pflanzenlicht brauchen könnten. Sie werden es euch mit gesundem Wachstum danken.

Das Gardener’s Network möchte auch die weitere Verbreitung von Zimmerpflanzen fördern und die gesundheitlichen Vorteile mehr in den Fokus rücken.

BENEFITS DURCH ZIMMERPFLANZEN

  • Sie filtern Schadstoffe aus der Raumluft
  • Das Grün hat eine wohltuende Wirkung auf die Psyche
  • Sie tragen zu Schall- und Staubreduktion bei
  • Sie verbessern das Raumklima durch höhere Luftfeuchtigkeit
  • Sie dienen als Gestaltungselemente in der Wohnung. Schöne Beispiele gibt es im Buch der Urban Jungle Bloggers
  • Pflanzen machen einfach happy!

MEHR GRÜN INS HAUS!

 

Ich fühle mich mit Pflanzen sehr wohl, und dachte immer, ich hätte viele. Bis ich die Urban Jungles etlicher Instagram-User gesehen habe ... Da musste ich dann mal zählen, wie viele Zimmerpflanzen und Kakteen wir aktuell überhaupt besitzen und bin auf 46 gekommen (inklusive denen, die ich gestern gekauft habe - siehe Foto ganz unten). Da ist noch Luft nach oben ;-) Und was für mich gar nicht geht, sind KEINE Pflanzen. In solchen Räumen fühle ich mich nicht sehr wohl.

Wohingegen ich total in Verzückung geraten kann, wenn mir ein besonders riesiges, gut genährtes Exemplar einer Spezies begegnet (besonders, wenn es sich um lange Ranken handelt, die sich quer durch einen Raum hangeln). Oder wenn ich auf einen ganzen Dschungel treffe. Was in meinem Bekanntenkreis leider eher selten ist. Oder sollte ich sagen: Selten geworden?

In meiner Teeniezeit war es auch noch üblich, bei Geburtstagseinladungen Pflanzen zu verschenken. Gerne auch große Exemplare, wenn sich mehrere Gäste zusammentaten. Da wuchs der Dschungel automatisch und es wurden auch eifrig Ableger getauscht. Ich bin nicht sicher, ob ich inzwischen die falschen Leute kenne *g* oder ob sich im Laufe des Alters die Zimmerpflanzenliebe verringert, wenn man nicht so eine Crazy Plantlady ist, wie ich :-D

Es waren auch schon mal mehr Pflanzen hier - das wechselt. Im Urlaub klappt es nicht immer mit dem zuverlässigen Gießen (das geht gelegentlich wohl eher so ab: “Was, die drei Wochen sind morgen um und dann sind sie wieder da? Dann muss ich wohl schnell mal alle Pflanzen ertränken gehen!”) und manchmal gehen leider auch Pflanzen ein, die mich jahrzehntelang begleitet haben, und ich weiß nicht, weshalb. Traurig. Dafür kommt dann auch ab und zu ein Schwung neuer Mitbewohner, die sich an die hiesigen Gegebenheiten gewöhnen müssen. Also wir müssen uns aneinander gewöhnen, um genau zu sein ;-)

NICHT AN DEN BEDÜRFNISSEN VORBEI PFLEGEN

Der häufigste Fehler, den Zimmerpflanzenbesitzer machen (und ich nehme mich da gar nicht aus), ist es, die Bedürfnisse der grünen Kumpel nicht ernst genug zu nehmen. Pflanze gefällt, Pflanze kommt mit, Pflanze wird irgendwo hingestellt, wo Platz ist. Und mal mehr, mal weniger gegossen.

Es gibt Pflanzen, die können das ab. Die Zamioculcas zamiifolia wächst fast noch in der dunkelsten Zimmerecke, und das einzige, was sie tötet, ist zu viel Wasser. Aber auch das ist weit entfernt von optimal. Natürlich - es macht Arbeit nachzuforschen, woher das Pflänzchen stammt, und welche Bedürfnisse es daraus folgend hat. Aber - hey! - im Zeitalter von Google ist das auch kein größerer Aufwand mehr. Viel schwieriger finde ich es, mir das bei allen Pflanzen zu merken.

(Siehe auch: Zami ist bei uns eingezogen! und Neues von der Zami-Front)

Als nächstes werde ich nämlich auch genauer nachforschen, welche Bedingungen die Neuzugänge benötigen. Welche wollen besprüht werden, welche nicht? Tauchen oder gießen? Reden natürlich sowieso ;-) Aber ich habe mir auch vorgenommen, die wichtigsten Dinge auf einen Sticker zu schreiben, damit sowohl ich als auch die Urlaubsvertretung weiß, was der jeweilige Grünling benötigt. Ich bin nämlich echt vergesslich ...

Ich habe mich übrigens zum ersten Mal an eine Orchidee getraut. Ich hielt die bisher für extrem zickig, aber eine Phalaenopsis ist mir gestern in den Wagen gehüpft. Die konnte ich ja schlecht wieder rauswerfen.

Damit das Dschungelfeeling perfekt wird, habe ich noch ein paar Blumenampeln organisiert. Bislang hängt hier nur eine einzige, und das war mir sowieso zu wenig. Wenn ich mit der Gestaltung ein bisschen weiter bin, gibt es auch wieder Fotos. Ich finde es nämlich immer viel schöner, die Pflanzen im Kontext zur Wohnsituation zu sehen. Bilder von einzelnen Pflanzen vor einem weißen Hintergrund finde ich viel zu öde und nichtssagend. Wie soll man denn sonst das Dschungelfeeling rüberbringen?

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Wie viele Zimmerpflanzen habt ihr? Oder weshalb habt ihr keine? Bin neugierig!

Liebe Grüße

Petra

Zwischenlager für Erdbeerpflanzen und neues Tool

FROHES NEUES JAHR, IHR LIEBEN! Ich musste im November und Dezember rasch einige Pflanzen umpflanzen bzw. zwischenlagern, damit sie nicht vom Wintergarten bzw. dem angrenzenden Hochbeet platt gemacht werden. Nicht die beste Zeit zum Umpflanzen, aber ich wusste ja vorher nicht, dass dieses Weihnachtsgeschenk tatsächlich möglich sein würde. So sind die Phloxpflanzen und meine Whisky-Mac-Rose ins Vorgartenbeet gezogen, der große Rosmarin, der hier schon seit drei Jahren einen auf winterhart macht, sowie die Buchbaumkugeln kamen in Töpfe. Ebenso wie meine Erdbeerpflanzen.

Freitag, 05. Januar 2018

Zwischengelagerte Erdbeerpflanzen. Bauerngartenfee 2018.

Als ich meinen ersten Gartenrundgang in 2018 machte, habe ich auch die Erdbeerpflanzen besucht, einige braune Blätter abgemacht und fand, das gab ein hübsches Foto. Neben den Erdbeeren lagern auch die geretteten Steine (frühere Beeteinfassungen) und Terrassenholz, das ich gekauft hatte, um einige der morschen Terrassenbretter zu ersetzen. Schlauerweise waren die neuen Bretter breiter als die alten :-D Also hatte ich sie quer drünergelegt, damit das Beinbruchrisiko gemindert wurde. Und ja: Die Terrasse war wirklich so kaputt. Die Regenrinne an der (zu kleinen) Terassenüberdachung lief ständig über, und das hielt das Holz auf Dauer nicht aus. Deshalb haben wir uns für die neue Terrasse auch gegen Holz entschieden. Innen ist es ok - draußen nicht. Obwohl ich Holz im Garten liebe - z.B. bei unserer Brücke.

Steine, Holz, Zaunelemente und Erdbeerpflanzen im Zwischenlager am Teich. Bauerngartenfee 2018.

Steine, Holz, Zaunelemente und Erdbeerpflanzen im Zwischenlager am Teich.

Bei meinen umgezogenen Pflanzen fehlt allerdings die tolle Weinrebe, die jahrelang fantastische blaue Trauben an unsere Terrassenüberdachung gezaubert hatte. Ich hatte die Gartenbauer gebeten, die Rebe auszubuddeln, damit ich sie in einen Kübel pfanzen kann, da ich mit den starken Wurzeln nicht klar kam. Ich habe nun nicht die ganze Zeit daneben gestanden und habe leider keine Ahnung, wo sie die Weinrebe versteckt haben :-(

NEUES HOCHBEET - NEUES GLÜCK

Da ich ja nun ein tolles Hochbeet mein eigen nenne, werde ich endlich mal wieder zurück zu meinen Gärtnerwurzeln gehen. Meine Anzuchtversuche in den 80ern - sei es in einer Obstkiste auf dem Balkon, sei es mein Beet auf dem Tiefgaragendach mit den Mega-Zucchini und den tollen Tomaten - waren nämlich deutlich mehr von Erfolg gekrönt, als alles andere in den letzten 25 Jahren hier im Garten.
Ich wollte es ja nie wahr haben, aber damals habe ich mich wirklich ans Biogärtnern gehalten. Mit Senfsaat-Gründüngung als Beetvorbereitung, regelmäßigen Gaben von selbst angesetzter Brennnesseljauche und gelegentlichem Spritzen mit Zwiebel- und Knoblauchjauche. Fragt mich nicht, wieso ich das hier nicht (bzw. kaum) gemacht habe.

Aber zum Glück kann man ja in jedem Gartenjahr neu anfangen, und so habe ich mir erst einmal eine anständige Tonne für den Ansatz von Brennnesseljauche gekauft. Die alte Oskar-Tonne ist längst dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen, und außerdem war sie für diesen Garten eigentlich zu klein. Auf der Suche nach einem geeigneten Behälter, habe ich diese tolle Futtertonne entdeckt:

Große Futtertonne für Brennnesseljauche. Bauerngartenfee 2018.

Das Schöne ist, dass sie einen Deckel besitzt, den man einfach zudrehen kann, und das Material wirkt sehr stabil. Vielleicht drehe ich auch nochmal ein neues Jauchen-Video. Ich habe meinen YouTube-Kanal ja leider genauso vernachlässigt, wie meinen Garten. Dabei war ich 2009 eine der ersten deutschen YouTuberinnen, die Garten-Erklärbär-Videos gedreht hat.

Aber wie ich ja schon sagte: Es kommt immer wieder ein neues Gartenjahr und somit die Chance auf neue Aussaat-Experimente, neue Gartenideen und neue Gartenvideos. Hättet ihr denn Lust, wieder Gartenvideos von mir zu sehen?

Liebe Grüße

Petra

Bye Bye 2017! Gartenplanung 2018

2017 neigt sich dem Ende zu, 2018 steht in den Startlöchern. Zeit sich mal wieder zu überlegen, was im nächsten Gartenjahr passieren soll. Beispielsweise sollte eigentlich die Baumbank nach 7 Jahren auch mal gestrichen werden. Allerdings hat sie jetzt gerade ihren eigenen Vintage-Charme:

Freitag, 29. Dezember 2017

Vintage Charme im Bauerngartenfee-Garten. Foto: Petra A. Bauer 2017

Vintage-Charme im Bauerngartenfee-Garten. Foto: Petra A. Bauer 2017

Ich hoffe, ihr seid alle gut über die Weihnachtsfeiertage gekommen. Wir hatten es sehr schön mit der Familie im neuen Wintergarten. Auch wenn der Holzfußboden noch fehlte, weil die Firma das beim besten Willen nicht mehr in ihrem Terminplan unterbringen konnte. Wenn das Thermoholz erstmal liegt, wird es gemütlicher und die Stufe zum Wintergarten noch kleiner. Aber das ist alles nichts gegen die drei Treppenstufen, die wir immer zur alten Terrasse runterklettern mussten.

Wer mehr darüber wissen möchte, kann ja mal drüben bei Rombergs gucken.

Familienweihnacht im neuen Wintergarten. Fotos: Petra und Friederike Bauer.

Familienweihnacht im neuen Wintergarten.

2018

Grundsätzlich sehen meine Gartenpläne für 2018 auch nicht sehr viel anders aus, als die für die anderen Jahre, die ich in diesem Blog veröffentlicht habe ;-) Was daran liegt, dass ich hier jahrelang wirklich nicht viel getan habe. Das hatte viele Gründe, die ich hier jetzt nicht aufzählen möchte. So ist der Garten langsam zugewuchert und die Rümpelecken haben sich auch nicht von alleine entfernt. Die kommen auf jeden Fall weg, weil sich auch u.a. die Weinranken dazu eingefunden haben, die wir von der Hauswand entfernt haben. Und die Arbeiter haben natürlich auch so einiges an Kollateralschäden verursacht ...

Im Frühjahr wird dann der Weg vor dem Wintergarten gemacht, der durch das neue Hochbeet führen wird, das durch die Erhöhung entstanden ist. Da soll mein Kräuterbeet wieder hin - diesmal in hübsch. Der Rosmarin hatte ja schon mehrere Jahre überlebt, ist riesig geworden und überbrückt die Zeit jetzt in einem großen Topf im Wintergarten. Neben Oleander, Buchskugeln und Dipladenien.

BAUERNGARTEN

Neben Kräutern sollen natürlich auch Gemüse und Blumen dort wachsen. Ich habe ja die leise Hoffnung, dass dann endlich meine geliebten Stockrosen hier eine Bleibe finden und anständig gedeihen. Und da mein Blog ja Bauerngartenfee heißt, überlege ich, alles tatsächlich in Bauerngartenmanier anzupflanzen. Mal schauen, ob das auf dem begrenzten Platz funktioniert.

Ich überlege, an der linken Seite - zur Mauer hin - eine Tomatenüberdachung zu bauen, wie ich sie von Familie Koller in Tirol kenne. Ich habe zwar ein Gewächshaus, aber dort hatten meine Tomaten Braunfäule bekommen, weil die Pflanzen andauernd von Kondenswasser betropft wurden. Die Lüftung reicht da drin offenbar nicht aus. Da wir noch genügend Holz haben, ist eine einfache Abdeckung von zwei Seiten (hinten und oben) mal einen Versuch wert. Auch wenn meine besten Tomaten immer noch völlig ohne Abdeckung auf dem Tiefgaragendach unserer Mietwohnung wuchsen. Warum auch immer.

Vor dem Hochbeet möchte ich zwei weitere Beete rechts und links des Weges bzw. der Treppe anlegen. Ich will nämlich die Rasenfläche so klein wie möglich halten. Da war am Schluss sowieso mehr Moos als alles andere. Ein bisschen zum Draufrumtoben reicht völlig.

Der Haupt-Gartenweg, hm, da müssen wir mal gucken, ob das noch im Budget für nächstes Jahr ist. Ich denke, das verschieben wir eher und überbrücken es ein weiteres Jahr mit Rindenmulch. Wenn es frisch ist, sieht das ja eigentlich auch immer ganz gut aus, und es muss dann ja nur ein Jahr halten. Ich bin auch ganz guter Dinge, dass ich im nächsten Jahr auch wirklich zur Gartenarbeit komme. Wenn man quasi drinnen ist und trotzdem draußen fällt es auch nicht mehr so schwer ;-)

Schön wäre es natürlich, auch Teich und Bach auf Vordermann zu bringen, aber ich will hier diesmal nicht zu laut rumtröten. Wenn das wieder nix wird, ist es peinlich. Und wenn ich es doch schaffe, kann ich damit angeben :-D

Auf jeden Fall wird hier einiges an Strauchschnitt anfallen, damit wir mal wieder nach hinten in den Garten schauen können. Wegen des Sichtschutzes zum Nachbarn hatte ich da alles wachsen lassen, aber da der Wind die Hecken auch niederdrückt und damit noch mehr unserer Bodenfläche vom Garten wegnimmt, müssen wir wohl in den sauren Apfel beißen und radikal herunterschneiden. Dann muss ich mir so lange einen anderen Sichtschutz einfallen lassen.

Auf jeden Fall freue ich mich auf viele neue Gartenansichten für uns und Fotos für euch.

Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr -

Petra


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